Jahreshauptversammlung 2020

Bericht der PNP vom 15.01.2020

Es war ein "normales Einsatzjahr"

Feuerwehr Breitenberg: Sebastian Steindl rückt in die Vorstandschaft nach

Breitenberg. Zur Jahreshauptversammlung hat sich die Feuerwehr Breitenberg im Vereinslokal Breitenberger Hof getroffen. Vorstand Engelbert Fesl eröffnete die Versammlung. Kommandant Hans Grimbs berichtete, dass man von größeren Katastrophen verschont geblieben sei. Er sprach von einem "normalen Einsatzjahr".

Es waren 34 Einsätze abzuleisten, davon die Hälfte als technische Hilfeleistung. Bei 16 Zug-, zwei Funk- und sechs außerplanmäßigen Übungen konnten die Aktiven mit einem Zeitaufwand von 613 Stunden ihren Ausbildungsstand verbessern.

An überörtlichen Lehrgängen zur Fort- und Weiterbildung beteiligten sich 31 Kameraden. Zwölf legten die Prüfung für das Leistungsabzeichen im Löschangriff erfolgreich ab. Weiter berichtete er vom Bewerbswesen, das neben dem aktiven Dienst abgeleistet wird. Zurzeit habe man fünf Bewerbsgruppen, darunter auch den Sieger des 1. Niederbayern-Cups. Auch qualifizierte sich eine Gruppe zur Deutschen Meisterschaft 2020 in Thüringen.

Zu den Klängen vom Guten Kameraden, gespielt von einer Abordnung der Blaskapelle Breitenberg, gedachte man den vier verstorbenen Mitglieder Franz Ascher, Leonhard Hartl, Ludwig Schützeneder und Fritz Steininger.

Höhepunkt: Florianifest mit Oldtimertreffen

Engelbert Fesl berichtete über das Vereinsjahr mit Höhepunkten wie das Florianifest mit Oldtimertreffen, die Fackelwanderung mit 34 Kindern im Zuge des Spielesommers, den zweitägigen Vereinsausflug und zum Schluss des Jahres die 28. Übergabe des Friedenslichtes in der Pfarrkirche Breitenberg. Dem Verein gehören momentan 270 Mitglieder an, davon 69 Aktive, 77 Passive und elf Jugendfeuerwehrler. Weiter noch 110 Fördernde, zwei Ehrenmitglieder und natürlich die Fahnenmutter. Der Verein konnte auch heuer wieder über 3000 Euro für das Verbessern der persönlichen Schutzausrüstung zur Verfügung stellen. Für die Neubeschaffung des Mannschaftstransporters steuerte die Wehr 30000 Euro aus Rücklagen bei.

Als Neumitglieder wurden Katharina Laus und Nina Weidinger verpflichtet und per Handschlag von Kommandant Grimbs in die Jugendwehr als Feuerwehrdienstanwärter aufgenommen. Zum Feuerwehrmann beziehungsweise -frau beförderte er Roman Kaiser, Katrin Lorenz und Lea Süß und zum Oberfeuerwehrmann Philipp Hainzl und Maximilian Reischl.

Das Ärmelabzeichen für 30 Jahre aktiven Dienst erhielten Thomas Schauberger und für 40 Jahre Max Gillhofer, Fritz Hellauer und Franz Kasberger. Als Anerkennung für besonderen Übungsfleiß erhielten Johann Laus und Ulrich Laus sowie Josef Donaubauer für die Pflege des Geschirrmobils jeweils einen Gutschein.

Als Vertreter des Jugendwartes berichtete 2. Kommandant Hans Süß über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Momentan habe die Jugendfeuerwehr elf Mitglieder. Vier Jugendliche wechselten in die aktive Mannschaft und zwei wären ausgetreten. Die Jugendlichen hätten mit Erfolg die Jugendleistungsprüfung und den Wissenstest absolviert.

Oberlöschmeister Wolfgang Hartl gab seinen Bericht als THL- Leiter ab. Es wurden vier Zugübungen abgehalten und 17 Einsätze technischer Art abgeleistet, davon ein schwerer Verkehrsunfall.

Atemschutzwart Michael Schauberger gab einen Einblick in die Tätigkeiten des Atemschutzes. Es sind momentan 13 Atemschutzgeräteträger von insgesamt 20 einsatztauglich. Dies liege unter anderem daran, daß einige Kameraden das Übungssoll nicht erreicht hätten.

Über den Zustand der Fahrzeuge und Geräte sprach 1. Maschinist Martin Steininger.

Da Michael Schauberger aufgrund seiner Beförderung zum Löschmeister aus der Vorstandschaft ausgeschieden war, musste ein Vertreter für die aktive Mannschaft neugewählt werden. Vorgeschlagen und in geheimer Wahl bestätigt wurde Sebastian Steindl.

Bürgermeister Rührl sprach zum letzten Mal als "Dienstherr" zur Feuerwehr Breitenberg. Er geht nach 24 Jahren als Bürgermeister in den Ruhestand und bedankte sich für das freundschaftliche Miteinander.

Pfarrer Wolfgang Hann stellte heraus, dass die Menschen in der Feuerwehr sich nicht nur um ihr eigenes Wohl, sondern auch um das Wohl der anderen sorgen würden. Dies wäre eine besondere Form des Gottesdienstes.

KBR Josef Ascher betonte, dass es alles andere als normal wäre, seine Freizeit abseits der Familie im Ehrenamt bei der Feuerwehr abzuleisten.

Grußworte sprachen auch die Fahnenmutter Astrid Kosak, Heinz Niederl von der Feuerwehr Gegenbach sowie Roland Katzinger von der Feuerwehr Sarleinsbach (OÖ). − red

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